Donnerstag, 9. April 2009

Óla Amigos,

Die Zeit rennt und jezt sind es nur noch 2 Tage bis ich ins Flugzeug steige und mich auf den Heimweg mache. Die letzten Tage sind hier sehr ausgefüllt und saug jede Minute auf. Ich hoffe ihr nehmt es mir nich übel, wenn ich über die lezten Tage erst berichte, wenn ich wieder in der Heimat bin.
Also schaut einfach in den nächsen Tagen nochmal vorbei, dann werde ich ein paar "Best Of Brasilien 2009" - Bilder zeigen und über die vergangen Tage berichten. Bis dahin habt eine gute VorOsterZeit und : Wir sehen uns! Ich freu mich riesig auf euch:)
Eure Veronika

Montag, 6. April 2009

Countdown

Die Tage sind gezählt und bald muss ich schon wieder ans Koffer packen denken. Aber das hält mich nicht davon ab, die letzten Tage hier voll und Ganz zu genießen. Und ich freu mich auch schon auf zu Hause, auf meine(n) Liebsten :) !

Am Wochenende habe ich die Gelegenheit nochmal genutzt, mit zu Josiane nach Hause zu fahren und dort bis Sonntag zu übernachten. Wir haben einen netten abend zusammen mit ihrer älteren Schwester verbacht, die mich über alle Möglichen Dinge ausgefragt hat, wie es in Deutschland so ist. Sie war ganz erstaunt als ich gesagt habe, dass ich Michael&Ralf Schuhmacher gar nicht soooo toll finde und auch Formel 1 nicht mag. Sie dachte jeder Deutsche muss doch Formel 1 lieben wegen den beiden. Am Samstag Morgen, ist sie um 6 uhr aufgestanden um ein Rennen zu sehen... Am Sonntag war ich dann mit in Josianes Gemeinde, die wesentlich Traditioneller und auch viel kleiner ist als die, in die wir sonst gehen. Dort wurde ich sehr freundlich aufgenommen und sogar namentlich erwähnt und die Gemeinde hat zum Schluss noch für mich gebetet. Und zulezt sind viele Leute auf mich zugekommen und haben mir alle Möglichen Sachen gewünscht und ich hab wieder nur die Hälfte verstanden :)
Als ich mit Josiane von hier wegfahren wollten und die Jungs gesehen haben, dass ich einen Rucksack mithabe, haben sie sich erstmal erschrocken, weil sie dachten ich würde nach Hause fliegen :)
Heute Abend werde ich mit Martina in ein anderes Einkaufszentrum fahren, was wohl jeder, der mal hier war gesehen haben muss. Ich freu mich drauf. Bis dahin wird das heute ein normaler Arbeitstag sein.

Kokosnuss aus dem Garten essen


Das Mittagessen

Er sah richig sympatisch aus


In letzter zeit haben wir viele geburtstage gefeiert ( 2 Jungs, Hannah und Martina hatten geburtstag) und das ist hier wirklich ein Fest. Und die Torten wollte ich euch nicht vorenthalten. So was habe ich noch nie gesehen. Sie sind zwar nicht selber gemacht sondern gekauft aber sooooo gut. unheimllich süß, wie alles hier, mit viiiiel Schokolade, genau richtig. Hier zwei Beispiele:


Donnerstag, 2. April 2009

April, April...

Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch für euer Mitleid und eure aufmunternden Worte und ich bin gerührt von meinen Brüdern, die sogar herkommen wollen um den Bösewicht- der mich (angeblich) bestohlen hat das Handwerk zu legen. mit einem schlechten Gewissen aber doch einem grinsen auf dem Gesicht muss ich jetzt zugeben, dass iche euch so richtig schön in den April geschickt habe. Ich war mit Josiane im Centro hab auch Schuhe gefunden und wir haben Eis gegessen, aber meine Tasche habe ich noch und alles was darin ist.
Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich an die Geschiche denke. Aber ich hoffe ihr seid mir nicht böse, dass ich mir einen kleinen Scherz mit euch erlaubt habe.
Damit habt ihr wohl nicht gerechnet :))

Mittwoch, 1. April 2009

Banditen und Ganoven

Ich hatte es ja fast schon geahnt, dass ich nicht ungeschoren davon komme...
Gestern Nachmittag waren josiane und ich wiedermal im Centro. Dort kann man sehr gut Souveniers kaufen und allerhand Kleinigkeiten. Ich hatte ja schon von dor ein bischen was erzählt. Wir hatten gerade alles erledig und ich habe sogar ein paar schöne Schuhe gefunden, als wir uns entschlossen haben noch ein Eis zu essen und eine Pause zu machen.
Das haben wir dann auch gemacht und uns auf eine Parkbank in einer sehr belebten Einkaufsstraße gesetzt. In einem Augenblick der Unaufmerksamkeit is es dann wirklich passiert. Ich bin bestohlen worden und zwar nicht zu wenig. Es war aber auch meine eigene Schuld ich hab meine Tasche nicht gut genug im Auge gehabt. Ich habs gar nicht richtig mitgekriegt. Als wir dann zum Bus wollten war sie einfach weg und alles was darin war meine ganzen Wertgegenstände und Souveniers gleich mit. Gott sei Dank habe ich nie meinen Reisepass dabei sondern nur eine Kopie. Auf jeden Fall ist jetzt mein Geldbeutel (mit Führerschein) und -das ist das schlimmste- die Digitalkamera weg.
Ich bin total niedergeschlagen und verärgert und verzweifelt. Aber wiederkriegen werde ich meine Sachen mit Sicherheit nicht mehr.

Donnerstag, 26. März 2009

These are the days

Es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Tage hier dahin fließen und ich komme so selten dazu meinen Blog zu erneuern. Jetzt hab ich aber wieder mal ein bischen Zeit um zu erzählen, was in den letzten Tagen so passiert ist. Das letzte Wochenende sah etwas ruhiger aus was eine gute Gelegenheit war, sich von der Reise durch Ceara zu erholen und ein bsichen zu entspannen. Samstag Nachmittag waren wir in den Beverly Hills von Fortaleza. Das ist ein Reichenviertel wo ein kaufhaus an das nächste grenzt und man stunden damit verbringen kann sich unzählige Läden und Boutiquen anzusehen, nur ansehen, kaufen ist unmöglich. Es ist aber immer wieder traurig wenn man dann in die Wirklichkeit zurückkehrt und sieht das zwischen den ganzen Kaufhäusern und Hochhäusern(wo nur die reichsten drin wohnen) überall Elendsviertel sind. Die Reichen können den Ärmsten quasi auf den Kopf spucken.
In diesen kaufhäusern halten sich die meisten Kinder der Reichen Leute auf, da es dort einigermaßen sicher ist und es auch Kinos usw. gibt. Dort haben wir dann den Nachmitag verbracht und uns umgesehen wir waren auch noch am Strand auf einem typischen Touristenmarkt wo es wirklich alle möglichen Souveniers gibt. Dort hat Ludigardo die ganze Zeit gesagt: "be carful" , " Segura" Weil ein Touristenmarkt natürlich ein schönes Plätzchen ist um mal in die Tasche zu greifen.

Zum Anfang der Woche haben wieder einige veränderungen stattgefunden, da die Jungs wieder zur Schule mussten, die hier um 12.30h beginnt und ca. 4 Stunden geht. Somit sind die Nachmitage jetzt etwas ruhiger.

Gestern Nachmittag waren wir wieder in der Baixada. Diesmal als ein recht bunt und international zusammengewürfeltes Team. Zwei Mädels ( eine aus Sao Paul und eine aus Italien) waren zu Besuch, außerdem ein etwas älterer Herr aus Deutschland mit seiner Brasilanischen Frau. Das war ein toller Einsatz und es waren sehr viele Kinder da. Ein paar Tage zuvor hatte die Mission eine riesen Spende bekommen, die aus Joghurts, Bananen, Ananas, Bohnen, Orangen... bestand und die haben wir an die Familien dor verteilt. Für sie war es wie Weihnachten. Das war wirklich schön zu sehen.

Im Moment merken wir sehr stark, dass die Regenzeit hier eingesetzt hat. Es regnet sehr viel, aber nicht wie in Deutschland. Wenn es regnet dann wirklich richtig und ohne Ende. Die Nächte werden etwas angenehmer und letzte Nacht konnten wir sogar ohne Ventilator schlafen, das war eine Wonne ohne das ständige gebrumme im Ohr.

Ein Nachmittag mit den Jungs : Hipi Hopi


Baixada




Essensausgabe

Freitag, 20. März 2009

Einmal durch ganz Ceara

Gestern haben wir eine kleine Reise durch ganz Ceara gemacht. Samuels Famlie lebt lebt ziemlich im Westen von Ceara und diese haben wir dort besucht. Samuel war seid 8 Monaten nicht mehr dort und hatte große Sehnsucht nach seine Familie und seinen Freunden. Ceara ist einer von 27 Bundesstaaten Brasiliens und Fortaleza ist die Hauptstadt.
380 km lagen vor uns und so sond wir früh morgens um 3 Uhr los. Wir waren drei Mitarbeiter und Samuel. Es war Interessant mit den Kilometern die Veränderung der Landschaft zu beobachten. Hier habe ich erst gemerkt dass ich wirklich in den Tropen bin. Ich habe glaube ich noch nie in meinem Leben so viel grüne Fläche gesehen. Leider können die Fotos das nicht ganz so gut wieder geben aber man kann zu mindest erahnen wie schön der Anblick war. Der ganze Weg führt über eine , naja ich nenn es mal Landstraße, die mit unzähligen von riesen Schlaglöchern übersäht war. An viel Schlaf war bei dieser Fahrt nicht zu denken.
Um 7.30h sind wir dann endlich angekommen und haben erstmal lecker gefrühstückt. Unser erstes Ziel war die Großmutter von Samuel. Dieser Besuch war sehr traurig. Die Großmutter wie auch die Mutter haben psychische Probleme, ich habe zwar nicht verstanden was sie gesagt haben aber es war sehr sehr schwer, ich denke auch für Samuel war das nicht leicht. Er wollte auch nicht lange dort bleiben. Nach dem besuch bei der Großmutter sind wir weiter zu seiner Mutter. Auf dem Weg dorthin mussten wir an fast jedem Haus anhalten, weil Samuel all seinen Freunden Hallo sagen wollte, und Samuel hat viiiiele Freunde. Er ist sehr bekannt und beliebt und möchte später mal Bürgermeister werden in seiner kleinen Stadt :)
Wir sind dann noch viel hin und her gefahren und haben viele Leute besucht und überall Kaffe bekommen, ohne den ich den Tag wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Es war sehr bewegend zu sehen wie Samuel in "seiner" Sadt aufblüht. Um halb drei sind wir dann wieder losgefahren und waren zum Abendessen schon wieder in der Mission. Es war wirklich ein schöner Tag und toll so viel von Ceara zu sehen.

Samuel vor der Abfahrt
überall grün



So sah die Sraße in der Stadt aus
( nicht die Landstraße die war dann noch etwas besser)



Samuels kleiner Bruder José (3 Jahre), den hätte ich am liebsten mitgenommen


Das Haus von Samuels Mutter



Samuels Vater




In diesem "Wohnzimmer" stand einfach eine riesen Satelitenschüsseln

Samstag, 14. März 2009

Freier Tag

Letzte nacht habe ich bei Josiane zu Hause übernachtet. Josiane ist 23 Jahre alt und arbeitet seid kurzem auch hier in der Mission, bisher aber nur Vormittags. gestern nachmittag waren wir zu zweit für ein paar Besorgungen im Centro unterwegs, was immer sehr spannend aber auch sehr anstrengend ist. Viele menschen, Viel Verkehr und Musik usw. Danach sind wir wieder zur Mission , ich hab meine Sachen geholt und wir sind direkt im bus weiter zu Josiane nach Hause. Wir waren ganze zwei Stunden unterwegs und ich glaube ich habe nch nie eine so furchtbare Busgfahrt erlwbt. Wir mussten zweimal umsteigen und an den Staionen laufen die Leute wie auf der Flucht durch die Gegend und quetschen sich in die Busse, sodass diese mit offenen Türen fahren müssen.Man denkt dann, jetzt geht keiner mehr rein... aber es geht noch bis sich die Leute an die decke stapeln. Das ist vielleicht lsutig anzusehen, aber wenn man mittendrin steckt ist es was anderes.
Aber nach zwei Stunden busfahrt und einemm kurzen Fußweg waren wir dann bei josiane zu hause und ich konnte ihre sehr sympatische Familie ein bischen kennenlernen. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt, vor allem, weil der Haushalt von 5 Frauen regiert wird, was ich ja gar nicht mehr gewohnt bin unter den ganzen jungs und Männern hier. Das Haus der Familie besteht aus einer Küche und einem Wohnzimmer und Bad und zwei Schlafräumen. Wir haben uns mit 4 mädels und einem Baby das Zimmer geteilt. Ich hab in der Hängematte geschlafen, was wirklich super war.
Den Abend waren wir dann Tapyoka essen, eine von Brasiliens köstlichen Spezialitäten :) Auch das gibts in allen Variationen. Mit Speck und käse, Hünchen, Schokolade oder nur Zucker.
Es war wirklich toll und echt erholsam den abend nur mit Mädels zu verbringen :)

Heute morgen sind wir dann mit dem Bus weiter gefahren an eine wunderschönen Strand außerhalb von Foraleza. Dort haben wir den ganzen Vormittag verbracht. Das schöne war, dass die Wellen hier nicht ganz so heftig und durchaus bezwingbar waren. Das hat wirklich Spaß gemacht :) Ab Montag wird josiane die ganze Zeit hier in der Mission sein, was ich wirklich super finde. Sie ist dann für den lezten 4 Wochen auch noch meine Mitbewohnerin.


Josiane und ich

Ahoi
Viele Fischer sind hier unterwegs.

...

der Abend davor: Tapyoca


ohne Worte.

Montag, 9. März 2009

Grillfest und ein Tag am Meer

Wiedermal ein sehr volles Wochenende liegt hinter uns. Am Freitagabend haben wir eine kleine Abschiedsfeier für Christoph veranstaltet, der am Samstag nach Deutschland zurückgeflogen ist. Es war ein sehr nettes Fest mit vielen Leuten und leckerem Essen. Das Grillen hier ist eine richtige Zeremonie. Es wird viel und sehr lange ausgedehnt gegrillt und gegessen.

Hier seht ihr ein Bild von den Jungs und einigen Mitarbeitern, dass wir für Christoph gemacht haben

Das Buffet

Die Jungs



Der neue Grill

Am Samstag haben wir zusammen mit Martina Janio und ihren Kids einen ganz tollen Tag in einem Hotel verbracht. Man bezahlt dort 5 € und kann den ganzen Tag am Pool und am meer verbringen und bekommt sogar noch Mittagessen. Es war wirklich herrlich und Entspannung pur. Vom Pool konnte man direkt weiter ins Meer gehen. Die Wellen waren aber wirklich grandios. Am Samstagabend haben wir dann Christoph an den Flughafen gebracht. Es ist wirklich eine umstellung für alle. Für mich zum einen weil es wirklich anstrengen ist, den ganzen Tag nur Portugiesisch zu hören und zum anderen merkt man es im Team das einer fehlt.
Endlich mal wieder Pommes

beim Mittagessen

der Pool

am Meer

Traumhaft











Donnerstag, 5. März 2009

Happy Birthday

Meiner lieben Karin wünsche ich heute das aller Beste, Gottes Segen zu ihrem Geburtstag. ICh wäre heute gerne bei dir oder besser gesagt ich hätte dich heute gerne hier bei mir, dann könnten wir zusammen feiern. Ich hab dich sehr lieb meine Liebe, hab einen ganz schönen Tag.
Ich möchte dir und dem Jo, der gestern Geburtstag und dem Vati, der am Dienstag Geburtstag hatte Psalm 121 schenken. Dieser Psalm hat mich schon vor meiner Zeit hier begleitet und hier begleitet er mich ständig:

Höre: Der Herr lässt nicht zu, dass du zu Fall kommst. Er gibt immer auf dich acht.
Er, der beschützer Israels, wird nicht müde und schläft nicht ein; er sorgt auch für dich,
damit die Hitze der Sonne dich nicht quält und der Mond dich nicht krank macht.
Der Herr wendet Gefahr von dir ab und bewahrt dein Leben.
Was immer du tust: Er wird dich beschützen,
vom Anfang bis zum Ende, jetzt und in aller Zukunft.
Psalm 121


Sonntag, 1. März 2009

Das Wochenende / Bergtag

Ein weiteres schönes Wochenende liegt hinter mir. Ich hab die Freie Zeit wieder sehr genossen und fühl mich jetzt richtig erholt von der Woche. Am Freitagabend haben wir Hodissio gemacht. So was habe ich wirklich noch nie gesehen. Wir waren in einem italienischen Restaurant und dort gab es so etwas ähnliches wie All you can eat. Zwei Stunden lang kamen 6 Kellner ununterbrochen mit essen und haben es uns auf die Teller getan. Da gab es wirklich alles. Von Tortelliniauflauf in den verschiedensten Variationen und allen Arten von Pizza über Lasagne mit Meeresfrüchten und Pasteo bis hin zu Pizza Schokolade (Was übrigens unglaublich gut schmeckt). Und das Ganze für umgerechnet 6 €. Das war wirklich toll und hätte euch bestimmt auch gefallen :) Nacher war uns allen ein bischen übel.


So lange dieses Kärtchen auf der grünen Seite lag haben uns die Kellner ununterbrochen Getränke gebarcht
Italo, Christoph, Ludigardo



Pizza Banane (sehr lecker)

Pizza mit weißer Schokolade mit braunem Zucker obern drauf (mmmh lecker...)

Fast den ganzen Samstagvormittag habe ich mit skypen verbracht, es war so schön fast meine ganze Familie und Öve zu sehen.
Den Nachmittag habe ich mit Josiane - meiner Mitbewohnerin zweimal die Woche - am Strand verbracht, das war sehr schön, weil es nochmal ein richitg schöner sonniger Tag war. Nacher haben wir uns einen Obstsalat gemacht, der hier etwas anders ausschaut als zu Hause. Das Obst ist auf jeden Fall etwas, was ich zu Hause sehr vermissen werde. So günstiges und so leckeres Obst und so viel Auswahl hab ich in Deutschland noch nirgendwo gesehen. Am Samstag habe ich auch mein Bergfest gefeiert :) Die Hälfte meiner Zeit hier ist schon rum, was ich wirklich kaum glauben kann. Aber ich freue mich auch sehr auf die 6 Wochen die jetzt noch vor mir liegen.
Jetzt genieße ich meine letzten freien Stunden und gleich werde ich wieder etwas Zeit mit den Jungs verbringen außerdem muss ich noch einiges vorbereiten für nächste Woche. Und heute Abend ist dann wieder Gottesdienst.
Ich wünsche euch einen ganz schönen Sonntag und eine gute neue Woche. Viele Grüße vom anderen Ende der Welt .

Donnerstag, 26. Februar 2009

Ein ganz normaler Tag....

sieht bei mir folgendermassen aus:
Morgens um halb acht steh ich auf und dann gibts erstmal eine kalte Dusche, nach der ich dann wirklich wach bin. Dann gibts sofort Fruehstueck. Also Broetchen und Kaffee. Freitags mache ich das Fruehstueck, das heisst um 6 aufstehen, Broetchen holen Kaffe machen, Broetchen schmieren..... Um Acht Uhr dann (ungefaehr) gibt es eine Morgenandacht, wo ich Montags Mittwochs und Freitags bei den jungs dabei bin. Dienstags und Donnerstags bin ich bei der Lobpreiszeit mit den Mitarbeitern. Diese Zeit geniesse ich immer sehr und ich freu mich da besonders darauf. Von 9 bis 10 Uhr (ungefaehr) putzen die Jungs dann ihre Zimmer und die Flure und Aufenthaltsraeume. In Dieser Zeit muss ich meistens noch etwas vorbereiten fuer den Rest des Vormittags. Montags und Donnerstags gebe ich den Keyboardunterricht und Dienstags und Freitags ueben die Jungs dann immer fleissig wo ich sie bei beaufsichtige. Am Mittwoch mache ich von 10 bis 11 Uhr den Workshop mit Ihnen, was immer sehr Spassig ist, da die Jungs wirklich sich austoben an den Wasserfarben, Buntstiften und Wachsmalkreiden.
Um halb 12 gibt es Mittagessen und danach hab ich frei bis 14 Uhr. Den Nachmittag gestalten wir uns immer sehr frei und machen mal dies mal das. Ein Tag ist Sportnachmittag wo die Jungs richtig muede gemacht werden. Gestern waren wir am Strand was auch super war. Wobei es auch wirklich gefaehrlich werden kann, da die Wellen hier wirklich unglaublich hoch sind. Aso ist man immer am nachzaehlen 1, 2 , 3 .....7 , 8 . Alle noch da.
Wir gehen meistens an verlassene Straende um die Jungs besser im Auge zu haben.
Um halb sieben gibt es Abendessen und danach haben die Jungs meistens Freizeit. Aends hat immer jemand anderes Aufsicht. Ich habe die Aufsicht Mittwochs mit Martina zusammen. Manchmal fahren wir noch ein Eis essen oder an den Strand oder zu einem Spielplatz. Danach gehen die Jungs ins Bett und es wird ruhig im Haus. Oftmals gehen wir dann noch zu Amanda dem Laden hier um die Ecke wo man sehr gut essen kann. Oder wir spielen Uno und Ligretto oder wir gehen zum Flughafen und schaun uns die Flugzeuge an. Und danach falle ich todmuede ins Bett.

Jetzt habt ihr einen kurzen Einlick von meinem groben Tagesablauf hier bekommen. Allerdings sieht hier wirklich kein Tag wie der andere aus - ich hatte ja schonmal erwaehnt, dass die Brasilianer ein sehr flexibles spontanes Volk sind, oder? :)
Ich gruesse euch alle ganz lieb ( beonders den Frieder der heute Geburtstag hat, ich wuensch dir alles Gute und Gottes Segen!)

Samstag, 21. Februar 2009

Fieber, die Jungs Baixada

Es ist vielleicht schwer vorstellbar, aber ich lag tatsächlich die ersten Tage dieser Woche mit Fieber, Schüttelfrost und einer heftigen Erkältung im Bett. Ich hab keine Ahnung woher das kam, auf jeden Fall sind inzwischen fast alle Mitarbeiter mal krank gewesen oder immer noch krank. Das ist wirklich krass, dass das gerade jetzt passiert, wo wir uns sehr viel vorgenommen hatten für die Jungs und wirklich großes erwartet haben, von der Arbeit.
Am Mittwoch habe ich aber wieder gearebeitet und das erste mal meinen workshop mit den Jungs gemacht, wo ich einfach mit ihnen Malen, basteln und bauen möchte. Montags und Donnerstags gebe ich zwei von den Jungs Keyboardunterricht, was echt besser klappt als ich gedacht habe. Die zwei sind wirklich motiviert :)


Jeden Mittwoch machen wir einen evangelistischen Einsatz in Baixada. Fortaleza hat insgesamt 600 Elendsviertel, wovon 60 unterhalb der Armutsgrenze liegen. Das ist kaum vorstellbar, aber wirklich wahr. Ich mag diese Einsätze sehr, das ist immer echt spannend. Wir gehen zuerst einmal durch dir Gassen und laden die Kinder ein nachher zum Programm zu kommen.
Dann bauen wir alles auf und dann kommen auch schon die Kinder. Meistens sind so ca. 50 kinder da. Zuerst wird viel gesungen und dann gibt es noch eine kurze Andacht. Danach kriegen die Kids noch einen kleinen Imbiss und was zu trinken mit auf den Weg. Für viele Kinder ist das die erste Mahlzeit, die sie dort bekommen.
Und heute, am Samstag habe ich meinen freien Tag, was ich immer sehr genieße. Ich schlafe so richtig aus und lese viel und genieße die Ruhe :) Heute Abend gehen wir vielleicht noch auf einen Jugendgottesdienst der Gemeinde hier. Und heute beginnt hier auch der Karneval. Ich weiß nicht genau wie groß das hier gefeiert wird aber ich werde dann noch berichten :)
Hier jetzt noch ein paar Bilder von dem Baixada-Einsatz diese Woche:










Freitag, 6. Februar 2009

Mein Zimmer

Hier mal ein paar Bilder von dem Zimmer, in dem ich wohne. Zur Zeit habe ich noch eine Mitbewohnerin aber wahrscheinlich leider nur noch für eine Woche. Und seit gestern bin ich Besitzer einer ganz tollen Hängematte für 2 ;) .

Also hier schlafe ich
mein ganzer Stolz :)





Ich habe auch ein eigenes Bad, aber da ist im Moment kein Licht drin, deswegen kein Bild :) Aber ich fühl mich hier sehr wohl und es ist gut einen Ort zu haben, an den man sich mal zurückziehen kann.
Im Moment ist die Zeit damit gefüllt, Zeit mit den Jungs zu verbringen. Es ist toll zu sehen, dass man sie für die banalsten Sachen begeistern kann :) Das macht wirklich Spaß. Es sind zur Zeit 8 Jungs hier im Alter von 7 - 13. Also ein teilweise sehr anstrengendes Alter, da die Jungs sehr viel Energie haben. Morgen Abend wollen wir grillen, mit Würstchen und Nudel,- und Kartoffelsalat, also den Leuten hier mal ein richtig gutes deutsche Essen bieten:) Da freu ich mich schon drauf.
Am Dienstag waren wir mit ein paar Leuten von der Schulung, die hier in Fortaleza wohnen im Theater- ich hab zwar kein Wort verstanden aber es war trotzdem sehr lustig. In die Stadt sind wir mit dem Bus gefahren für den man umgerechnet 50 cent bezahlen muss. Also für deutsche Verhältnisse quasi nix. Eigentlich sollte man eine Lebensversicherung abschließen bevor man in solch einen Bus steigt. Dafür war aber keine Zeit, deswegen saß ich betend in diesem Bus, dass ich doch bitte überleben darf. Ein großes Abenteuer, das Busfahren hier in BrasilieN :)

Bevor wir im Theater waren

im Theater

Montag, 2. Februar 2009

Endlich gibts ein paar Bilder


Am Samstag hatten wir den Abschluss der Schulung es war ein toller Gottesdienst, aber sehr traurig sich von den leuten zu verabschieden. Hätte nie gedacht, dass ich sie in zwei Wochen so sehr ins Herz schließen könnte. Heute haben wir dann erstmal alle Zimmer durchgeputzt und ich hab dann auch ein anderes Zimmer bezogen, in dem ich jetzt die nächsten 9 1/2 Wochen wohnen werde. Nacher war ich mit Martina in der Stadt und ich hab mich mit Obst eingedeckt. Mango, Papaya, Ananas, Bananen, und eine Frucht von der ich noch nicht einmal den Namen kenne:) ist aber sehr sehr lecker. So und jetzt wie versprochen ein paar Bilder von den letzten zwei Wochen:




Das war beim Abschlussgottesdienst. Ich habe mit Simone ein Englisch /Portugiesisches Lied gesungen, das war sehr lustig :)




Hier sehr ihr die ganze Klasse. Insgesamt waren wir 16 Schüler.


Der Beste Freund:


Die Freizeit. Es waren ca.25 Kinder dabei.


Mein Workshop: Armbänder knüpfen.
Abschlussabend mit den Mädels

Während dem Unterricht. Links Martina(sie hat für uns übersetzt) in der Mitte Christoph und rechts ich :)

Das Haus.


Demnächst zeig ich euch dann auch mein Zimmer. Aber so viel erstmal fürs erste:)
Liebe Grüße