Donnerstag, 9. April 2009

Óla Amigos,

Die Zeit rennt und jezt sind es nur noch 2 Tage bis ich ins Flugzeug steige und mich auf den Heimweg mache. Die letzten Tage sind hier sehr ausgefüllt und saug jede Minute auf. Ich hoffe ihr nehmt es mir nich übel, wenn ich über die lezten Tage erst berichte, wenn ich wieder in der Heimat bin.
Also schaut einfach in den nächsen Tagen nochmal vorbei, dann werde ich ein paar "Best Of Brasilien 2009" - Bilder zeigen und über die vergangen Tage berichten. Bis dahin habt eine gute VorOsterZeit und : Wir sehen uns! Ich freu mich riesig auf euch:)
Eure Veronika

Montag, 6. April 2009

Countdown

Die Tage sind gezählt und bald muss ich schon wieder ans Koffer packen denken. Aber das hält mich nicht davon ab, die letzten Tage hier voll und Ganz zu genießen. Und ich freu mich auch schon auf zu Hause, auf meine(n) Liebsten :) !

Am Wochenende habe ich die Gelegenheit nochmal genutzt, mit zu Josiane nach Hause zu fahren und dort bis Sonntag zu übernachten. Wir haben einen netten abend zusammen mit ihrer älteren Schwester verbacht, die mich über alle Möglichen Dinge ausgefragt hat, wie es in Deutschland so ist. Sie war ganz erstaunt als ich gesagt habe, dass ich Michael&Ralf Schuhmacher gar nicht soooo toll finde und auch Formel 1 nicht mag. Sie dachte jeder Deutsche muss doch Formel 1 lieben wegen den beiden. Am Samstag Morgen, ist sie um 6 uhr aufgestanden um ein Rennen zu sehen... Am Sonntag war ich dann mit in Josianes Gemeinde, die wesentlich Traditioneller und auch viel kleiner ist als die, in die wir sonst gehen. Dort wurde ich sehr freundlich aufgenommen und sogar namentlich erwähnt und die Gemeinde hat zum Schluss noch für mich gebetet. Und zulezt sind viele Leute auf mich zugekommen und haben mir alle Möglichen Sachen gewünscht und ich hab wieder nur die Hälfte verstanden :)
Als ich mit Josiane von hier wegfahren wollten und die Jungs gesehen haben, dass ich einen Rucksack mithabe, haben sie sich erstmal erschrocken, weil sie dachten ich würde nach Hause fliegen :)
Heute Abend werde ich mit Martina in ein anderes Einkaufszentrum fahren, was wohl jeder, der mal hier war gesehen haben muss. Ich freu mich drauf. Bis dahin wird das heute ein normaler Arbeitstag sein.

Kokosnuss aus dem Garten essen


Das Mittagessen

Er sah richig sympatisch aus


In letzter zeit haben wir viele geburtstage gefeiert ( 2 Jungs, Hannah und Martina hatten geburtstag) und das ist hier wirklich ein Fest. Und die Torten wollte ich euch nicht vorenthalten. So was habe ich noch nie gesehen. Sie sind zwar nicht selber gemacht sondern gekauft aber sooooo gut. unheimllich süß, wie alles hier, mit viiiiel Schokolade, genau richtig. Hier zwei Beispiele:


Donnerstag, 2. April 2009

April, April...

Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch für euer Mitleid und eure aufmunternden Worte und ich bin gerührt von meinen Brüdern, die sogar herkommen wollen um den Bösewicht- der mich (angeblich) bestohlen hat das Handwerk zu legen. mit einem schlechten Gewissen aber doch einem grinsen auf dem Gesicht muss ich jetzt zugeben, dass iche euch so richtig schön in den April geschickt habe. Ich war mit Josiane im Centro hab auch Schuhe gefunden und wir haben Eis gegessen, aber meine Tasche habe ich noch und alles was darin ist.
Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich an die Geschiche denke. Aber ich hoffe ihr seid mir nicht böse, dass ich mir einen kleinen Scherz mit euch erlaubt habe.
Damit habt ihr wohl nicht gerechnet :))

Mittwoch, 1. April 2009

Banditen und Ganoven

Ich hatte es ja fast schon geahnt, dass ich nicht ungeschoren davon komme...
Gestern Nachmittag waren josiane und ich wiedermal im Centro. Dort kann man sehr gut Souveniers kaufen und allerhand Kleinigkeiten. Ich hatte ja schon von dor ein bischen was erzählt. Wir hatten gerade alles erledig und ich habe sogar ein paar schöne Schuhe gefunden, als wir uns entschlossen haben noch ein Eis zu essen und eine Pause zu machen.
Das haben wir dann auch gemacht und uns auf eine Parkbank in einer sehr belebten Einkaufsstraße gesetzt. In einem Augenblick der Unaufmerksamkeit is es dann wirklich passiert. Ich bin bestohlen worden und zwar nicht zu wenig. Es war aber auch meine eigene Schuld ich hab meine Tasche nicht gut genug im Auge gehabt. Ich habs gar nicht richtig mitgekriegt. Als wir dann zum Bus wollten war sie einfach weg und alles was darin war meine ganzen Wertgegenstände und Souveniers gleich mit. Gott sei Dank habe ich nie meinen Reisepass dabei sondern nur eine Kopie. Auf jeden Fall ist jetzt mein Geldbeutel (mit Führerschein) und -das ist das schlimmste- die Digitalkamera weg.
Ich bin total niedergeschlagen und verärgert und verzweifelt. Aber wiederkriegen werde ich meine Sachen mit Sicherheit nicht mehr.

Donnerstag, 26. März 2009

These are the days

Es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Tage hier dahin fließen und ich komme so selten dazu meinen Blog zu erneuern. Jetzt hab ich aber wieder mal ein bischen Zeit um zu erzählen, was in den letzten Tagen so passiert ist. Das letzte Wochenende sah etwas ruhiger aus was eine gute Gelegenheit war, sich von der Reise durch Ceara zu erholen und ein bsichen zu entspannen. Samstag Nachmittag waren wir in den Beverly Hills von Fortaleza. Das ist ein Reichenviertel wo ein kaufhaus an das nächste grenzt und man stunden damit verbringen kann sich unzählige Läden und Boutiquen anzusehen, nur ansehen, kaufen ist unmöglich. Es ist aber immer wieder traurig wenn man dann in die Wirklichkeit zurückkehrt und sieht das zwischen den ganzen Kaufhäusern und Hochhäusern(wo nur die reichsten drin wohnen) überall Elendsviertel sind. Die Reichen können den Ärmsten quasi auf den Kopf spucken.
In diesen kaufhäusern halten sich die meisten Kinder der Reichen Leute auf, da es dort einigermaßen sicher ist und es auch Kinos usw. gibt. Dort haben wir dann den Nachmitag verbracht und uns umgesehen wir waren auch noch am Strand auf einem typischen Touristenmarkt wo es wirklich alle möglichen Souveniers gibt. Dort hat Ludigardo die ganze Zeit gesagt: "be carful" , " Segura" Weil ein Touristenmarkt natürlich ein schönes Plätzchen ist um mal in die Tasche zu greifen.

Zum Anfang der Woche haben wieder einige veränderungen stattgefunden, da die Jungs wieder zur Schule mussten, die hier um 12.30h beginnt und ca. 4 Stunden geht. Somit sind die Nachmitage jetzt etwas ruhiger.

Gestern Nachmittag waren wir wieder in der Baixada. Diesmal als ein recht bunt und international zusammengewürfeltes Team. Zwei Mädels ( eine aus Sao Paul und eine aus Italien) waren zu Besuch, außerdem ein etwas älterer Herr aus Deutschland mit seiner Brasilanischen Frau. Das war ein toller Einsatz und es waren sehr viele Kinder da. Ein paar Tage zuvor hatte die Mission eine riesen Spende bekommen, die aus Joghurts, Bananen, Ananas, Bohnen, Orangen... bestand und die haben wir an die Familien dor verteilt. Für sie war es wie Weihnachten. Das war wirklich schön zu sehen.

Im Moment merken wir sehr stark, dass die Regenzeit hier eingesetzt hat. Es regnet sehr viel, aber nicht wie in Deutschland. Wenn es regnet dann wirklich richtig und ohne Ende. Die Nächte werden etwas angenehmer und letzte Nacht konnten wir sogar ohne Ventilator schlafen, das war eine Wonne ohne das ständige gebrumme im Ohr.

Ein Nachmittag mit den Jungs : Hipi Hopi


Baixada




Essensausgabe

Freitag, 20. März 2009

Einmal durch ganz Ceara

Gestern haben wir eine kleine Reise durch ganz Ceara gemacht. Samuels Famlie lebt lebt ziemlich im Westen von Ceara und diese haben wir dort besucht. Samuel war seid 8 Monaten nicht mehr dort und hatte große Sehnsucht nach seine Familie und seinen Freunden. Ceara ist einer von 27 Bundesstaaten Brasiliens und Fortaleza ist die Hauptstadt.
380 km lagen vor uns und so sond wir früh morgens um 3 Uhr los. Wir waren drei Mitarbeiter und Samuel. Es war Interessant mit den Kilometern die Veränderung der Landschaft zu beobachten. Hier habe ich erst gemerkt dass ich wirklich in den Tropen bin. Ich habe glaube ich noch nie in meinem Leben so viel grüne Fläche gesehen. Leider können die Fotos das nicht ganz so gut wieder geben aber man kann zu mindest erahnen wie schön der Anblick war. Der ganze Weg führt über eine , naja ich nenn es mal Landstraße, die mit unzähligen von riesen Schlaglöchern übersäht war. An viel Schlaf war bei dieser Fahrt nicht zu denken.
Um 7.30h sind wir dann endlich angekommen und haben erstmal lecker gefrühstückt. Unser erstes Ziel war die Großmutter von Samuel. Dieser Besuch war sehr traurig. Die Großmutter wie auch die Mutter haben psychische Probleme, ich habe zwar nicht verstanden was sie gesagt haben aber es war sehr sehr schwer, ich denke auch für Samuel war das nicht leicht. Er wollte auch nicht lange dort bleiben. Nach dem besuch bei der Großmutter sind wir weiter zu seiner Mutter. Auf dem Weg dorthin mussten wir an fast jedem Haus anhalten, weil Samuel all seinen Freunden Hallo sagen wollte, und Samuel hat viiiiele Freunde. Er ist sehr bekannt und beliebt und möchte später mal Bürgermeister werden in seiner kleinen Stadt :)
Wir sind dann noch viel hin und her gefahren und haben viele Leute besucht und überall Kaffe bekommen, ohne den ich den Tag wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Es war sehr bewegend zu sehen wie Samuel in "seiner" Sadt aufblüht. Um halb drei sind wir dann wieder losgefahren und waren zum Abendessen schon wieder in der Mission. Es war wirklich ein schöner Tag und toll so viel von Ceara zu sehen.

Samuel vor der Abfahrt
überall grün



So sah die Sraße in der Stadt aus
( nicht die Landstraße die war dann noch etwas besser)



Samuels kleiner Bruder José (3 Jahre), den hätte ich am liebsten mitgenommen


Das Haus von Samuels Mutter



Samuels Vater




In diesem "Wohnzimmer" stand einfach eine riesen Satelitenschüsseln

Samstag, 14. März 2009

Freier Tag

Letzte nacht habe ich bei Josiane zu Hause übernachtet. Josiane ist 23 Jahre alt und arbeitet seid kurzem auch hier in der Mission, bisher aber nur Vormittags. gestern nachmittag waren wir zu zweit für ein paar Besorgungen im Centro unterwegs, was immer sehr spannend aber auch sehr anstrengend ist. Viele menschen, Viel Verkehr und Musik usw. Danach sind wir wieder zur Mission , ich hab meine Sachen geholt und wir sind direkt im bus weiter zu Josiane nach Hause. Wir waren ganze zwei Stunden unterwegs und ich glaube ich habe nch nie eine so furchtbare Busgfahrt erlwbt. Wir mussten zweimal umsteigen und an den Staionen laufen die Leute wie auf der Flucht durch die Gegend und quetschen sich in die Busse, sodass diese mit offenen Türen fahren müssen.Man denkt dann, jetzt geht keiner mehr rein... aber es geht noch bis sich die Leute an die decke stapeln. Das ist vielleicht lsutig anzusehen, aber wenn man mittendrin steckt ist es was anderes.
Aber nach zwei Stunden busfahrt und einemm kurzen Fußweg waren wir dann bei josiane zu hause und ich konnte ihre sehr sympatische Familie ein bischen kennenlernen. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt, vor allem, weil der Haushalt von 5 Frauen regiert wird, was ich ja gar nicht mehr gewohnt bin unter den ganzen jungs und Männern hier. Das Haus der Familie besteht aus einer Küche und einem Wohnzimmer und Bad und zwei Schlafräumen. Wir haben uns mit 4 mädels und einem Baby das Zimmer geteilt. Ich hab in der Hängematte geschlafen, was wirklich super war.
Den Abend waren wir dann Tapyoka essen, eine von Brasiliens köstlichen Spezialitäten :) Auch das gibts in allen Variationen. Mit Speck und käse, Hünchen, Schokolade oder nur Zucker.
Es war wirklich toll und echt erholsam den abend nur mit Mädels zu verbringen :)

Heute morgen sind wir dann mit dem Bus weiter gefahren an eine wunderschönen Strand außerhalb von Foraleza. Dort haben wir den ganzen Vormittag verbracht. Das schöne war, dass die Wellen hier nicht ganz so heftig und durchaus bezwingbar waren. Das hat wirklich Spaß gemacht :) Ab Montag wird josiane die ganze Zeit hier in der Mission sein, was ich wirklich super finde. Sie ist dann für den lezten 4 Wochen auch noch meine Mitbewohnerin.


Josiane und ich

Ahoi
Viele Fischer sind hier unterwegs.

...

der Abend davor: Tapyoca


ohne Worte.